In einem 2-tägigen Workshop zum Thema „Videofilmen wie die Profis“ lernten wir, die Schüler der 4CK HAK-Steyr, das Wichtigste rund ums Filmen und Schneiden. Stattgefunden hat das Seminar in der Hartlauerakademie, wo wir von Volker Ondrejka und Andreas Stiedl betreut wurden.
An einem Mittwoch machten wir uns auf nach Hargelsberg zu einem abgelegenen Gutshof mitten in der Wildnis – die Hartlauerakademie. Am Vormittag erzählte uns Andreas Stiedl, ein erfahrener Kameramann und Produzent, wie man richtig an einen Film herangeht, auf was man besonders aufpassen muss und wie das Gedrehte schließlich zu einem tollen Video wird.
Zuerst muss ein Drehbuch entstehen, dass am besten schon alle möglichen Details enthält. Auch geplante Kameraeinstellungen sollten schon im Vorhinein festgehalten werden, damit es beim richtigen Dreh nichts mehr schief gehen kann. Einfach ohne jegliche Planungen ans Werk zu gehen, endet meistens mit einer mittelmäßigen bis schlechten Produktion.
Er zeigte uns anhand einer PowerPoint die verschiedenen Kameraeinstellungen (Vollbild, Totalaufnahme, etc.) und erklärte uns auf was man besonders aufpassen sollte. Es muss beachtet werden, dass man den Zuschauer nicht verwirrt indem man die Seite der Kameraführung ständig ändert.
Alle diese hilfreichen Tipps konnten wir schließlich bei unserem eigenen Drehbuch anwenden. Beim Filmthema hatten wir freie Wahl und konnten unserer Kreativität freien Lauf lassen. Wir entschlossen uns, nach zahlreichenen verworfenen Ansätzen, das Thema „get connected“ aufzugreifen, das uns vorher in einer Unterrichtsstunde von Herr Prof. Baischer vorgeschlagen wurde. Schon hatten wir eine gute Idee und konnten unser Drehbuch schreiben.
Nach dem Mittagessen gings an Filmen, das natürlich auch viele kleinere und größere Probleme mit sich brachte. Immerhin waren wir auf diesem Gebiet noch völlige Neulinge. Zudem hatten wir noch mit der klirrenden Kälte an diesem Tag zu kämpfen, weil sich unser Film nur im Freien abgespielt hat.
Schließlich schafften wir es dann doch noch gute Aufnahmen zu kriegen und waren mit dem Ergebnis im Großen und Ganzen zufrieden.
Am nächsten Tag gings dann ans Schneiden. Volker Ondrejka erklärte uns da Programm mit dem wir unser Filmmaterial in die Richtige Form bringen sollten und schon gings los. Die beiden Referenten waren erstaunt, wie schnell wir mit dem Schneide-Programm umgehen konnten und mussten nur mehr in äußersten Notfällen zu Hilfe eilen.
Bis zum Mittagessen hatten wir den Film fix und fertig geschnitten. Am Nachmittag mussten wir nur noch die Musik auswählen (was aber gar nicht so leicht war) und den Abspann gestalten.
Zum Abschluss hatten wir noch eine Präsentation von allen Filmen und bekamen großes Lob von Volker, Andreas und natürlich unseren Professoren.
Die beiden Tage an der Hartlauerakademie waren wirklich toll und endlich konnten wir wieder einmal unserer Kreativität freien Lauf lassen. Das fehlt im normalen Schulalltag oft schon sehr!
Die besten Bilder: