Schladminger Nachtslalom, alle Jahre wieder einen Besuch wert!

Januar 25, 2008

Auch heuer saßen wir pünktlich um 13 Uhr im Bus zum alljährlichen Großereignis in Schladming, dem Nachtslalom. Leider wurde der Ausflug heuer nicht mehr von einer HAK-Klasse organisiert, was uns, die Schifans der 4CK, aber keinesfalls aufhalten konnte. Wir hatten das Glück mit Lillys Papa, der Busfahrer ist, mitfahren zu können.

Gleich nach der Schule gings los und um 16 Uhr kamen wir in Schladming an, wo schon der Bär los war. Leider hat es oft sehr stark geschneit, was unsere Stimmung aber auf keinen Fall trüben konnte, denn immerhin haben wir diesem Event schon ewig lange entgegengefiebert. Um 18 Uhr ging es dann endlich los, die ersten Rennläufer flitzten den steilen Hang herunter. Schon packten wir unsere Plakate aus und feuerten unsere Lieblinge Raich, Matt & Co. an. Für Benni sah es nach dem ersten Durchgang nicht wirklich gut aus, für Mario hingegen waren mit seinem sehr geringen Rückstand auf Manfred Moelg nach seinem Lauf noch alle Möglichkeiten offen.

In der Pause gönnten wir uns dann einen Glühwein, natürlich nur um uns etwas aufzuwärmen :D . Sehr viel Zeit blieb uns jedoch nicht, um halb 9 ging es schon wieder los mit dem zweiten Durchgang und um einen guten Stehplatz zu bekommen sollte man schon früher dort sein. Die Wartezeit wussten wir uns immer zu vertreiben, das war, trotz Kälte und teilweise häftigem Schneefall kein Problem.

Der zweite Lauf war von vielen Ausfällen geprägt. Auch das österreichische Nachwuchstalent Marcel Hirscher hatte nach einer tollen Fahrt mit Vorsprung am Ende des Hangs noch einen Fehler und fiel zurück. Spannend wurde es dann bei den Top 10. Enttäuschend war dieser Ausgang des Slaloms für Benni Raich, für ihn reichte es nur für den 8. Platz, war wahrscheinlich einfach nicht sein Tag.

Aber wir hatten immerhin noch einen Ass im Ärmel: Mario Matt! Nach seiner jahrelangen Durststrecke war er in den letzten beiden Saisonen wieder zur Weltspitze aufgestiegen und auch an diesem Tag bewies er sein Können. Mit großem Vorsprung erhielt er nach seinem erstklassigen Lauf die Führung und auch der Erstplatzierte nach dem ersten Durchgang Manfred Moelg konnte ihm nicht das Wasser reichen. Marios Sieg brachte die Stimmung in Schladming zum überkochen.

Ein Highlight war natürlich auch, dass uns Hansi Hinterseer von seiner Kommentatorenkabine aus zugewunken hat. Wir hatte letztes Jahr für ihn ein Plakat gemacht („Hansi du bist einfach bärig!“) und auch damals hatte er uns schon bemerkt. Heuer war es noch besser: er hat uns sogar fotografiert!! :D Er ist einfach der Beste….

Zurück im Bus waren wir alle total erledigt und die meisten von uns schliefen auch zeitweise ein. Wir wurden jedoch immer wieder aufgeweckt von den Busgesängen einer Herrengruppe. War eigentlich auch lustig, dass wir die Jugend (natürlich ALLE Komatrinker) so rein gar nicht betrunken waren und einige der Erwachsenen in unserem Bus extrem über den Durst getrunken hatten.

Hier noch die besten Fotos:

Und hier noch Satis-Youtube-Video von den besten Ausrutschern:


Medienmesse & World-Press-Ausstellung Wien

Januar 18, 2008

Am 27. September machten wir, die 4CK der HAK-Steyr uns auf nach Wien, um die Medienmesse und die World-Press-Ausstellung zu besuchen. Dort angekommen wurden wir gleich von extremen Regenmengen überschüttet und so kamen wir zwar total durchnässt, aber doch noch bester Laune in der Messehalle an.
Wir waren sofort begeistert von den verschieden Möglichkeiten, hier einen abwechslungsreichen Nachmittag zu verbringen. Beim „Österreich“-Stand einen Happen essen, beim „ORF“-Stand seine Moderationsqualitäten unter Beweis stellen oder einfach nur durchbummeln und zahlreiche Werbegeschenke einheimsen, ja hier hält mans aus, einen ganzen Vormittag lang.
Am Nachmittag gings weiter mit der World-Press-Fotoausstellung. Manche Bilder ließen einem echt einen kalten Schauer über den Rücken laufen, überhaupt von Kriegsschauplätzen. Gut erinnern kann ich mich auch noch an ein Hochzeitsfoto eines amerikanischen Pärchens. Der Mann hatte sich vor dem Irakkrieg mit seiner Freundin verlobt. Als Soldat wurde er dann bei einem Bombenanschlag verletzt und erlitt schwerste Verbrennungen im Gesicht. Zuhause nahm er dann seine Verlobte zur Frau. Auf dem Hochzeitsfoto wird weder gelächelt noch geschmunzelt, es sieht eher nach Begräbnis-Stimmung aus.
Einige Fotos gaben mir sehr zu denken.Besonders die, auf denen Menschenleichen zu erkennen waren. Da muss man sich dann wirklich fragen, ob das noch ethnisch korrekt ist. Meiner Meinung nach nicht, denn man muss sich in die Verbliebenen dieser Verstorbenen hineindenken, die das sicher alles andere als gut finden.

Nach einem kleinen Sprint zum Zug, waren wir dann alle ziemlich geschafft, aber noch immer total begeistert von diesem tollen Tag mit einer Menge neuer Eindrücke und Erfahrungen.
Nächstes Jahr bitte wieder! :D

Hier die schönsten Bilder des Wienausflugs: